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Mittwoch aus Licht

Venue Deutsche Oper Berlin
CalendarSa. 19 Sept. 2026 - So. 27 Sept. 2026
Inhalt / Details

 

Anlässlich der neuen Intendanz wagt die Deutsche Oper Berlin ein Projekt, das Grenzen sprengt und neue Räume eröffnet: Karlheinz Stockhausens Mittwoch aus Licht wird erstmals im deutschsprachigen Raum als szenische Opernproduktion gezeigt.

Stockhausen, Visionär des Klangs, schuf mit seinem monumentalen Zyklus LICHT. Die sieben Tage der Woche nicht weniger als ein kosmisches theatrum mundi über Mann und Frau, Gut und Böse, Geburt und Tod. Während andere Teile des Zyklus den Kampf gegensätzlicher Kräfte thematisieren, deren Polarität unser tägliches Leben prägt, feiert Mittwoch die Utopie der Liebe und die spirituelle Verbindung im Geist der Musik sowie den Glauben an Gemeinschaft und Solidarität.

Stockhausen war in seiner Suche nach einer neuen Musikform kompromisslos und gilt als einer der innovativsten, aber auch umstrittensten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Als Pionier der elektronischen Musik inspirierte er auch die Popmusik verschiedener Genres, darunter Kraftwerk und Björk.

Das spektakuläre Herzstück von Mittwoch aus Licht ist das Helikopter-Streichquartett, in dem Stockhausen den musikalischen Raum über das Theater hinaus erweitert: Die Mitglieder eines Streichquartetts sitzen in vier Helikoptern, die hoch über dem Publikum kreisen. Streicherklänge verschmelzen mit den Rotorgeräuschen und schweben von oben ins Auditorium.

Für unsere Produktion wird das Quartett als einmaliges Stadtereignis live aufgeführt, wobei Filmaufnahmen Teil der Inszenierung werden. Das preisgekrönte Duo Susanne Kennedy und Markus Selg, das mit Einstein on the Beach am Theater Basel und Parsifal in Antwerpen für Aufsehen sorgte, verwandelt seine erste Opernarbeit in Berlin in ein immersives Ritual.

Maxime Pascal, Principal Guest Conductor der neuen Intendanz, ist ein ausgewiesener und leidenschaftlicher Stockhausen-Kenner und hat alle Werke des LICHT-Zyklus dirigiert – mit Ausnahme von Mittwoch.

Einführung: 45 Minuten vor der Vorstellung im Rangfoyer rechts

Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 4 Stunden / inkl. Pause

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Koproduktion: Mit großzügiger Unterstützung des Förderkreises der Deutsche Oper Berlin und der Lotto-Stiftung Berlin. Eine Koproduktion mit der Philharmonie de Paris. In Kooperation mit den Berliner Festspiele / Musikfest Berlin.

Besetzung

Team

Dirigent: Maxime Pascal
Regie: Susanne Kennedy
Bühnenbild: Markus Selg
Kostümbild: Andra Dumitrascu
Lichtdesign: Marcel Weber
Sounddesign: Florent Derex
Video: Markus Selg; Warja Rybakova
Dramaturgie: Beate Breidenbach
Chorleitung Weltparlament: Jeremy Bines

 

Besetzung

Operator: N. N.

Performer:

Chor:

Musiker:

Veranstaltungsort
Deutsche Oper Berlin

Die Deutsche Oper Berlin ist ein Opernhaus im Berliner Bezirk Charlottenburg, Deutschland. Das Gebäude ist das zweitgrößte Opernhaus des Landes und auch die Heimat des Berliner Staatsballetts.

 

Die Geschichte des Unternehmens geht zurück auf das Deutsche Opernhaus von der damaligen unabhängigen Stadt Charlottenburg gebaut - der "reichsten Stadt Preußens"- nach Plänen von Heinrich Seeling von 1911 konzipiert. Es wurde am 7. November 1912 mit der Aufführung von Beethovens Fidelio, von Ignatz Waghalter eröffnet. Nach der Eingliederung von Charlottenburg nach dem Groß-Berlin Vertrag aus 1920 wurde der Name des Wohngebäudes in die Städtische Oper im Jahr 1925 geändert. 

 

Deutsches Opernhaus 1912
Mit der Nazi-Machtergreifung im Jahre 1933, war die Oper unter der Kontrolle des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Minister Joseph Goebbels hatte den Namen zurück zu Deutsches Opernhaus geändert,  im Wettbewerb mit der Berliner Staatsoper in Mitte von seinem Rivalen, dem preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring kontrolliert. Im Jahr 1935 wurde das Gebäude von Paul Baumgarten umgebaut, nämlich die Sitzplätze wurden von 2300 auf 2098 reduziert. Carl Ebert, der Geschäftsführer vor dem Zweiten Weltkrieg entschied sich, aus Deutschland auszuwandern. Lieber als die Ansicht der Nazis über die Musik zu unterstützen, und ging auf die Zusammenarbeit mit Glyndebourne Opera Festival in England. Er wurde von Max von Schillings ersetzt, der beipflichtete, die Werke von "un-deutschen Charakter“ zu spielen. Mehrere Künstler, wie der Dirigent Fritz Stiedry oder dem Sänger Alexander Kipnis folgten Ebert in die Emigration. Das Opernhaus wurde von einem RAF-Luftangriff am 23. November 1943 zerstört. Die Aufführungen wurden dann weiter im Admiralspalast bis 1945 fortgesetzt. Ebert kehrte nach dem Krieg wieder als General Manager  zurück.

Nach dem Krieg, das Unternehmen, was jetzt zum West-Berlin gehörte,  benutzte das nahe gelegene Gebäude des Theater des Westens, bis das Opernhaus wieder aufgebaut wurde. Das nüchterne Design von Fritz Bornemann wurde am 24. September 1961 fertig gestellt. Die Eröffnungsproduktion war Mozarts Don Giovanni. Das neue Gebäude eröffnete mit dem aktuellen Namen.

 

Anfahrt / Parken

  Öffentliche Verkehrsmittel

  Am bequemsten erreichen Sie die Deutsche Oper Berlin mit der U-Bahnlinie U2, die Sie aus Richtung Ruhleben oder Pankow   direkt bis zur Station „Deutsche Oper“ bringt. Ebenfalls in nächster Nähe befindet sich die Station „Bismarckstraße“ der Linie   U7 (an dieser Station gibt es Fahrstühle zur Straßenebene) sowie die Haltestellen der Buslinien 101 und 109.

 

Parkhaus

Wenn Sie die Anfahrt im privaten Wagen bevorzugen, steht Ihnen das Parkhaus Deutsche Oper ab zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn bis 2 Uhr zum Operntarif von € 3,– zur Verfügung. Die Einfahrt befindet sich in der Zillestraße 51. Auf einem überdachten Weg gelangen Sie entlang des Restaurants Deutsche Oper direkt zum Haupteingang. Für Abonnenten gelten Sonderkonditionen: Sie erhalten bei Vorlage Ihres Parktickets an der ersten Garderobe rechts gegen Zahlung von nur € 2,50 ein Auslassticket. Eine Stellplatz-Garantie können wir nicht gewährleisten.

Häufig sind die 270 zur Verfügung stehenden Stellplätze schon eine Stunde vor Vorstellungsbeginn belegt. Insofern empfehlen wir frühzeitige Anreise oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
 

 

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