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Die Macht des Schicksals

VenueStaatsoper Unter den Linden
CalendarSa. 22 Mai 2027 - So. 06 Juni 2027
Inhalt / Details

Die Macht des Schicksals

Oper in vier Akten (1862, 1869)

Musik von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave, Neufassung von Antonio Ghislanzoni

 

Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 

Schicksal oder verhängnisvoller Zufall? Leonora trifft sich heimlich mit ihrem Geliebten Alvaro. Dabei werden sie von Leonoras Vater gestellt, der dieser Verbindung entschieden entgegensteht. Um die Situation zu deeskalieren, wirft Alvaro seine Waffe fort – doch ein Schuss löst sich, und der Vater stirbt. Mehr und mehr werden die Figuren in einen Strudel von Schuld, Rache und Verfolgung gezogen.

In La forza del destino erzählt Giuseppe Verdi eindringlich von existenziellen Konflikten und stellt sie in einem musikalischen Bilderbogen immer wieder großen Gesellschaftsbildern zwischen religiöser Frömmigkeit und Kriegstaumel gegenüber. Weit gespannte Arien eröffnen seelische Abgründe, kraftvolle Ensembles und Chortableaus treiben die bisweilen ironische Unausweichlichkeit des Geschehens voran. Mit Philippe Jordan dirigiert ein arrivierter Kenner von Verdis Musik. Vasily Barkhatov führt die Erzählung immer wieder auf das traumatische Ereignis zu Stückbeginn zurück und spürt aus verschiedenen Perspektiven nuanciert dem Seelenleben der Figuren nach.

Besetzung

Musikalische Leitung: Philippe Jordan

Inszenierung: Vasily Barkhatov

Bühne: Christian Schmidt

Kostüme: Kirsten Dephoff

Licht: Alexander Sivaev

Einstudierung Chor: Dani Juris

 

Donna Leonora di Vargas: Lise Davidsen

Don Alvaro: Freddie De Tommaso

Don Carlo di Vargas: Igor Golovatenko

Il Marchese di Calatrava, Padre Guardiano: Roberto Tagliavini

Preziosilla, Curra: Marina Prudenskaya

Fra Melitone: Ambrogio Maestri

Mastro Trabuco: Álvaro Diana

 

Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin

Veranstaltungsort
Staatsoper Unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden ist eines der angesehensten Opernhäuser Berlins mit einer reichen Geschichte und bedeutendem kulturellen Einfluss.

 

Geschichte:
Die Staatsoper Unter den Linden wurde ursprünglich zwischen 1741 und 1743 unter der Leitung des Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut. Sie wurde von Friedrich II. von Preußen in Auftrag gegeben und hieß zunächst Königliche Oper. Das Opernhaus hat mehrere Renovierungen und Neubauten erfahren, insbesondere nach den Schäden im Zweiten Weltkrieg. Es wurde 1984 nach einer umfassenden Renovierung wiedereröffnet.

 

Bau:
Das ursprüngliche Design zeichnete sich durch seinen barocken Stil aus, mit einer eleganten Fassade und einem prächtigen Eingang. Das Gebäude wurde in den 1950er und 1980er Jahren rekonsturiert und bewahrte dabei seine klassische Außenansicht, während das Innere modernisiert wurde. Die Fassade verfügt über ein klassisches Portikus mit sechs korinthischen Säulen und ein markantes zentrales Giebel.

 

Innenraum:
Das Innere ist bekannt für seine opulente und klassische Gestaltung. Das Auditorium ist berühmt für seine Akustik und Pracht, mit luxuriösen Samtsitzen und aufwendigen Dekorationen. Die Bühne und die Sitzbereiche wurden aktualisiert, um modernen Aufführungsstandards zu entsprechen, während die historischen Ästhetik erhalten blieb.

 

Konzerte und Aufführungen:
Die Staatsoper Unter den Linden bietet eine Vielzahl von Aufführungen, darunter Opern, Orchestermusik und Ballett. Sie ist die Heimat der Staatskapelle Berlin, eines der führenden Orchester Deutschlands. Das Opernhaus ist bekannt für seine hochwertigen Produktionen und seine Rolle in Berlins lebendiger Kulturszene.

 

JOURNEY
Die Staatsoper Unter den Linden ist aufgrund ihrer hervorragenden Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr vollständig barrierefrei erreichbar.

ADRESSE: Unter den Linden 7; 10117 Berlin

S-BAHN
S+U Friedrichstraße (S1, S2, S5, S7, S25, S75)

 

U-BAHN
Hausvogteiplatz (U2)
Museumsinsel (U5)
Stadtmitte (U2, U6)
Unter den Linden (U5, U6)

 

BUS
Staatsoper (100, 245, 300)
Unter den Linden/Friedrichstraße (100, 147, 245, 300, N6)

 

PARKEN
Q-PARK Parkhaus Unter den Linden/Staatsoper
Bebelplatz, 10117 Berlin
Im Parkhaus stehen fünf Ladestationen für Elektroautos zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das unterirdische Parkhaus am Bebelplatz bietet Behindertenparkplätze und direkten Zugang zum Opernhaus. Bei der Einfahrt in das Parkhaus zwischen 17:30 Uhr und 23:30 Uhr beträgt die maximale Parkgebühr 7 €. Um diesen Tarif zu nutzen, geben Sie Ihr Parkticket an einem der Kassenautomaten ein und die Nachricht „Theatertarif“ wird auf dem Display angezeigt. Bitte beachten Sie, dass der Tarif nicht verfügbar ist, wenn Sie das Parkhaus vor 17:30 Uhr betreten, und daher nicht auf dem Display angezeigt wird. TIPP: Wenn Sie den Theatertarif vor der Veranstaltung am Automaten bezahlen, können Sie unnötiges Warten nach der Vorstellung vermeiden.

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